Hofstetten, wo der Schriftsteller, Politiker und Pfarrer Heinrich Hansjakob begraben liegt, nennt sich mit Stolz „Hansjakobdorf“. Noch stolzer ist es aber auf die Bezeichnung „Paradies“, die ihm Hansjakob verliehen hat.
Seit 1886 weilte Hansjakob jedes Jahr im Frühsommer und Herbst für einige Wochen in Hofstetten, um sich in der Stille des malerischen Dörfchens zu erholen. Er war von der Schönheit des Hofstetter Tales so begeistert, dass er es sein „Garten Eden“, sein „Paradies“ nannte. 1897 erschien sein Buch „Im Paradies“, eine wahre Liebeserklärung an Hofstetten und seine Menschen. Hofstetter Erlebnisse und Persönlichkeiten werden von Hansjakob auch in den Tagebuchblättern „Abendläuten“ (1899), „Stille Stunden“ (1903), Mein Grab“ (1905) und „Allerseelentage“ (1912) beschrieben.




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